16.08.12 17:47 Alter: 5 yrs

[Ausstellung] 14.09. – 21.10.2012: EINE FRAU, EIN BAUM, EINE KUH. Eine Ausstellung von Michael Biber und Hannes Gumpp

Rubrik: Ausstellungen, Allgemeine News

 

Mit Arbeiten und Beiträgen von:

Madeleine Boschan, Lars Breuer, Michael Biber, André Butzer, Robert Crotla, Paolo Dell`Elce, Marco Dessi, Emanuel Eckl, Johannes Evers, Poul Gernes, Barbara Glasner, Ioan Grosu, Hannes Gumpp, Max Gumpp, Leonhard Hurzlmeier, Gerhardt Kellermann, Matthias Lehrberger, Hansjerg Maier-Aichen, Christian Malycha, Piet Mondrian, Björn Martenson / Sonja Nagel / Jan Theissen, László Moholy-Nagy, Patrick Fabian Panetta, Alex Rath, Thomas Schnur, Daniela Stöppel, Ann-Kathrin Strecker, Emanuel Seitz, Agnieszka Szostek, Mirko Tschauner, Jan Wertel / Gernot Oberfell, Emanuel Wadé, Maxim Fon Wolff-Kiesselev, Thomas Winkler.

Auch nach 100 Jahren der konkreten Kunst zeigen sich zeitgenössische Künstler, Designer oder Architekten fasziniert von den Ideen einer universalen und autonomen Kunst sowie des gemeinschaftlichen und transdisziplinären Engagements aller Künste. Doch was zeichnet diese Faszination aus? Welche visuellen Darstellungsformen ergeben sich aus dem Oszillieren zwischen Affirmation und Negation, Aufgreifen und Verwehren der auf immer vorangestellten Vor-Bilder?

Eben diesen Fragen stellen sich Michael Biber und Hannes Gumpp in ihrem Projekt Eine Frau. Ein Baum. Eine Kuh. Dabei ist der Anspruch weder eine letztgültige und systematische Beantwortung, noch die allumfassende Präsentation einer aktuellen konkreten Kunstrichtung. Die Ausstellung ist vielmehr als subjektive Extraktion der Gegenwart zu begreifen – ein wenig wie auch Andy Warhols „Time Capsules“, die nicht nur Spiegelbild und kollektives Gedächtnis der amerikanischen Gesellschaft der 60er bis 80er Jahre sind, sondern auch einen detaillierten Einblick in das Leben und die Vorgehensweise des Künstlers selbst gestatten. Eine Frau. Ein Baum. Eine Kuh präsentiert sich als Werk und Ausstellungsrahmen zugleich. Die Konzeption als begehbare Raum-in-Raum-Installation erlaubt einerseits die Einbindung und das Fortschreiben einer kunsthistorischen Tradition, andererseits, durch die Schaffung eines eigenen (Frei-)Raums, eine Distanzierung und Abgrenzung zu den allzu großen Vor-Bildern.

Eingeladen von Ann-Kathrin Strecker.

Termine

  • Donnerstag, 13. September 2012, 19 Uhr: Eröffnung
  • Samstag, 15. September 2012, 19 Uhr: Podiumsgespräch „100 Years of Modernism - and me“
  • Samstag, 20. Oktober 2012, 19 bis 2 Uhr: Silberne Bar zur Langen Nacht der Münchner Museen

 

In Kooperation mit:

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